 |
|
Added value
|
Der Wertzuwachs, den eine Venture-Capital-Firma durch ihre Beteiligung schafft.
|
|
Agio
|
Zuschlag, den eine VC-Gesellschaft auf den Nennwert erworbener Unternehmensanteile bezahlt.
|
|
Aktienoptionen
|
Eine Form der Mitarbeiterbeteiligung. Das Recht, Aktien des eigenen Unternehmens zu einem bestimmten Preis nach Sperrfrist zu erwerben.
|
|
Anlagevermögen
|
Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
|
|
Asset Stripping
|
Aufteilung und Zerschlagung eines übernommenen Unternehmens durch den Verkauf von Teilbereichen oder Vermögensgegenständen wird als asset stripping bezeichnet.
|
 |
|
Beauty-Contest
|
Entweder die Umwerbung eines Unternehmens, das den Börsengang plant, durch Banken, die das Ziel verfolgen, die Börseneinführung als Konsortialführer zu begleiten. Oder - im umgekehrten Sinne - durch das Unternehmen bei Banken, um diese als Konsortialführer zu gewinnen.
|
|
Blue Chips
|
Internationale Börsenstandardwerte höchster Qualität.
|
|
Börsengang
|
Auch IPO oder Going-public - einer der Wege, aus einem Investment auszusteigen (Exit). Die Anteile werden bei oder nach einem Börsengang verkauft.
|
|
Bonus/Malus
|
Eine Vereinbarung, bei der abhängig von der Zielerreichung des Unternehmens Eigenkapitalanteile zu Vorzugskonditionen vom Verkäufer (Bonus) oder Käufer (Malus) erworben werden können.
|
|
Bookbuilding
|
Vorgang zur Preisfindung für neue Aktien. Vor dem Börsengang werden die Zeichnungswünsche potenzieller Anleger von den betreuenden Banken notiert. Entsprechend der Nachfrage ergibt sich dann eine Kursbandbreite, innerhalb derer der endgültige Ausgabepreis festgelegt wird.
|
|
Breakeven-Point
|
Zeitpunkt, an dem das Unternehmen die Gewinnschwelle überschreitet und Gewinne realisiert.
|
|
Bridge-Finanzierung
|
Vorbereitung des Unternehmens auf den Börsengang.
|
|
Burn rate
|
Geschwindigkeit, mit der Kapital aufgebraucht wird.
|
|
Business Angel
|
Vermögende Privatperson, die jungen Unternehmen Eigenkapital, Management-Know-how und Businesskontakte zur Verfügung stellt. Vielfach investieren Business Angels parallel zu VC-Gesellschaften.
|
|
Businessplan
|
Der Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Produkt- beziehungsweise Dienstleistungsidee, die Unternehmensstrategie, das Marktpotenzial, das verantwortliche Management, der benötigte Kapitalbedarf sowie die Finanzplanungen der folgenden drei bis fünf Jahre aufgeführt sind.
|
|
Buy back
|
Eine Exitvariante, bei der die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden.
|
 |
|
CAGR
|
Compound Annual Growth Rate (Jährliche Wachstumsrate).
|
|
Capital Gain
|
Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen.
|
|
Carried Interest
|
Die Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Fonds, beispielsweise 20 Prozent für die Managementgesellschaft und 80 Prozent für die Investoren. Meist wird eine Hurdle Rate eingebaut.
|
|
Cash Flow
|
Der Zahlungsmittelüberschuss während einer Periode. Er wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet und ist vor allem Indikator der Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.
|
|
Coaching
|
Intensive Betreuung von Beteiligungsunternehmen durch Venture Capital-Manager, z.B. beim Aufbau des Finanzbereiches, bei der Prüfung von Patenten/Lizenzen, in Personalfragen sowie beim Marketing und Vertrieb, mit dem Ziel, Mehrwert zu schaffen.
|
|
Co-Investments
|
Auch Co-Venturing oder Syndizierungen - eine Einbindung weiterer Investoren für ein Projekt zur Risikominderung (auch Business-Angels, Corporate Venture-Capital oder Unternehmen).
|
|
Corporate Finance
|
Die Entwicklung von Akquisitions- und Verkaufsstrategien von Unternehmen.
|
|
Corporate VC
|
Venture-Kapital, das von Großunternehmen bereitgestellt wird.
|
 |
|
Deal
|
Eingehende Anfrage bei einer VC-Gesellschaft.
|
|
Dealflow
|
Gesamtheit der eingehenden Anfragen bei einer VC-Gesellschaft.
|
|
Due Diligence
|
Beteiligungsprüfung von rund drei bis sechs Monaten. Beginnt mit einer Grobanalyse des Businessplans und geht dann, bei positiver Beurteilung, in die Feinanalyse über. Dabei werden das Unternehmen sowie das Markt- und Technologiepotenzial intensiv geprüft. In dieser Phase finden auch intensive Gespräche mit dem Management statt und es werden Besichtigungen vor Ort durchgeführt. Die meisten Ablehnungen erfolgen bereits bei der Grobanalyse, weil entweder die Geschäftsidee nicht zur Anlagestrategie der VC-Gesellschaft passt oder die Erfolgs- und Wachstumschancen des Unternehmens zu gering sind.
|
|
Direkte Beteiligung
|
Ein Investor bringt zusätzliches Gesellschaftskapital in eine GmbH oder AG und wird so Mitunternehmer.
|
|
DVFA/SG-Ergebnis
|
Ein von der Methodenkommission der deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung e.V. (DVFA) und dem Arbeitskreis "Externe Unternehmensrechnung" der Schmalenbach- Gesellschaft - Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. (SG) gemeinsam entwickeltes Berechnungsschema mit der Zielsetzung, einen möglichst objektiven Vergleichsmaßstab für die Beurteilung der Ertragskraft der Unternehmen festzulegen, unter Bereinigung des Jahresüberschusses bzw. -fehlbetrages um Aufwendungen und Erträge aus Sondereinflüssen.
|
 |
|
Early-Stage-Finanzierung
|
Kapital für die Frühphase eines Unternehmens, in der die Produkt- bzw. Dienstleistungsentwicklung bereits abgeschlossen ist, aber noch keine Umsätze erzielt werden.
|
|
EASDAQ
|
European Association of Securities Dealers Automated Quotation. Eine pan-europäische Börse speziell für junge und schnell wachsende Firmen mit internationaler Ausrichtung.
|
|
EBDIT
|
Earnings before depreciation, interest and taxes. Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern
|
|
EBIT
|
Earnings before interest and taxes. Beim EBIT handelt es sich um das Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
|
|
EBITDA
|
Das EBITDA entspricht dem EBDIT. Die Begriffe werden synonym verwendet.
|
|
Entrepreneur
|
Bezeichnung für Jungunternehmer, die wachstumsorientierte Unternehmen aufbauen.
|
|
EVCA
|
European Venture Capital Association. Vereinigung europäischer Venture-Capital- und Beteiligungsgesellschaften.
|
|
Eigenkapital
|
Reinvermögen des Unternehmens - wird entweder durch Kapital von außen oder durch den betrieblichen Wertschöpfungsprozess gebildet. Eigenkapital-Geber besitzen nur ergebnisabhängige Zahlungsansprüche. Macht ein Unternehmen Verluste, werden diese mit dem Eigenkapital verrechnet. Auch gegenüber Gläubigern haftet der Eigenkapital-Geber mit dem investierten Kapital.
|
|
Exit
|
Ausstieg der Investoren aus einer Beteiligung durch den Verkauf von Aktienanteilen. Dadurch wird der Gewinn des Investments realisiert.
|
|
Exitkanäle
|
Für den Ausstieg der Investoren gibt es folgende gängige Möglichkeiten: Going public (Börsengang), Verkauf an ein anderes Unternehmen, Rückkauf durch die Altgesellschafter (Buy-back).
|
|
Expansion
|
Das betreffende Unternehmen hat den Break-Even-Point erreicht oder erwirtschaftet Gewinne. Die Geldmittel werden zur Finanzierung von Produktionskapazitäten, Produktdiversifikation oder Marktausweitung etc. verwendet.
|
|
Expansions-Finanzierung
|
Kapital für den Ausbau von Kapazitäten und den Einstieg in neue Märkte.
|
 |
|
F&E
|
Forschung und Entwicklung, die Standardabkürzung für eine der Hauptkompetenzen eines High-Tech-Unternehmens.
|
|
Feasability study
|
Durchführbarkeitsstudie. Analyse der technischen und wirtschaftlichen Durchführbarkeit eines Projekts.
|
|
Finanzierungsphasen
|
Man unterscheidet zwischen folgenden Finanzierungsrunden:
Seed-Finanzierung: In dieser Phase existiert nur die Geschäftsidee.
Start-up-Finanzierung: Gründungsphase eines Unternehmens, in der die Produktentwicklung sowie die ersten Vermarktungsschritte finanziert werden.
Early-Stage-Finanzierung: Kapital für die frühe Phase, in der die Produktentwicklung bereits abgeschlossen ist, aber noch keine Umsätze erzielt werden.
Expansions-Finanzierung: Kapital für den Ausbau von Kapazitäten und den Einstieg in neue Märkte.
Second- oder Later-Stage-Finanzierung: Kapitalzufluss nach der ersten Phase der Vermarktung.
Mezzanine-Finanzierung: Auch bekannt als Third Stage-Finanzierung. Finanzierungsrunde im mittleren Entwicklungsstadium eines neuen Unternehmens - meistens die letzte Runde vor dem Börsengang (und somit vor der Bridge-Finanzierung).
Bridge-Finanzierung: Die Vorbereitung des Unternehmens auf den Börsengang.
|
|
First Mover Advantage
|
Dasjenige Unternehmen, das einen Markt zuerst besetzt, hat eine bessere Ausgangsposition und einen Vorsprung gegenüber potenziellen Wettbewerbern.
|
|
Fremdkapital
|
Kapital, welches mit Verbindlichkeiten verbunden ist (z.B. Zins- und Tilgungszahlungen). Anders als beim Eigenkapital muss der Unternehmer gegenüber dem Kapital-Geber entsprechende Sicherheiten stellen. Für junge Unternehmen bedeutet eine Fremdfinanzierung eine hohe Belastung für die Liquidität, denn die Kredite müssen auch dann pünktlich zurückgezahlt werden, wenn das Unternehmen Verluste macht.
|
|
Fund of Funds
|
Investmentgesellschaft, die das ihr anvertraute Geld in operative Investmentgesellschaften investiert, sich selbst jedoch kaum direkt an Unternehmen beteiligt.
|
|
Fundraising
|
Das Einwerben von Investorenmitteln. Anfangsphase eines Venture-Capital-Fonds, in der institutionelle, private oder industrielle Investoren gewonnen werden sollen.
|
 |
|
Gesamtemissionsvolumen
|
Das gesamte am Markt während einer Neuemission/Kapitalerhöhung untergebrachte (verkaufte) Wertpapiervolumen, ausgedrückt in Euro.
|
|
Going Public
|
Bezeichnung für den Börsengang.
|
|
Greenshoe
|
Beim Börsengang behalten die Gesellschafter eine bestimmte Reserve an Aktien, um eine Überhitzung der Nachfrage zu vermeiden. Diese Reserve wird bei einer zu hohen Überzeichnung zusätzlich ausgegeben. Dadurch soll verhindert werden, daß die Aktienpreise am Tag des Börsengangs aufgrund der großen Nachfrage in astronomische Höhen schnellen, kurz danach aber einen ebenso rasanten Einbruch erleben.
|
 |
|
hands-on, hands-off
|
Diese Adjektive beschreiben die Einstellung des Investors gegenüber seinem Beteiligungsunternehmen. Ein aktiver hands-on Investor beteiligt sich an strategischen Entscheidungen und verfolgt die Entwicklung des Unternehmens zeitnah. Ein hands-off Investor hingegen überlässt es dem Geschäftsführer, das Unternehmen zu steuern.
|
|
High Flyer
|
Bezeichnung für Aktien oder Unternehmensbeteiligungen mit extremen Wertanstieg.
|
|
Hockeyschlägerkurve
|
Typische Entwicklung einer erfolgreichen Unternehmensgründung. Die Kurve fällt zunächst stark ab, was anzeigt, daß die Firma mehr investiert als einnimmt, ändert aber ihren Verlauf nach oben, sobald das Unternehmen gesundes Wachstum erreicht.
|
|
Hurdle Rate
|
Die hurdle rate bezeichnet die Hürde, die übersprungen werden muss, bevor die Managementgesellschaft eine Gewinnbeteiligung erhält. Die Hürde kann z.B. eine festgesetzte Basisvergütung für die Investoren sein.
|
 |
|
Independent Fund
|
Fonds einer unabhängigen VC-Gesellschaft, die von keiner Finanz- oder Industriegruppe kontrolliert wird.
|
|
Initial Public Offering
|
Erstmaliger Börsengang eines Unternehmens mit Publikumsöffnung (eine breite Öffentlichkeit bekommt die Möglichkeit, durch den Kauf von Aktien in das Unternehmen zu investieren).
|
|
Investment Proposal
|
Vorschlag zum Eingehen einer Beteiligung, die üblicherweise der Manager eines Venture-Capital Fonds der eigenen Investorenrunde vorlegt. Darin wird das Unternehmen und die Ergebnisse der Due Dilligence vorgestellt und zur Investition geraten.
|
|
Investor Relations
|
Die Gestaltung der Beziehungen zu den aktuellen und potenziellen Investoren, Analysten und Finanzmedien mit dem Ziel, bei diesen Zielgruppen eine Bindung an die Aktie des eigenen Unternehmens aufzubauen.
|
|
IRR
|
Internal Rate of Return beziehungsweise der interne Zinsfluss: finanzmathematische Methode zur Berechnung der Rendite eines Investments.
|
 |
|
Konsortialführer
|
Federführende Bank beim Börsengang eines Unternehmens.
|
|
Konsortium
|
Gruppe aller betreuenden Banken beim Börsengang.
|
|
Kapitalflussrechnung
|
Die Betrachtung der Liquiditätsentwicklung beziehungsweise der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunfts- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
|
|
KonTraG
|
Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich.
|
 |
|
Later stage
|
Finanzierung nach der ersten Vermarktung des Produktes.
|
|
Lead Investor
|
Der Führer einer Gruppe von Investoren bei Co-Investments (syndizierten Investments). Er übernimmt die Betreuung des Unternehmens.
|
|
Leverage
|
Durch die Aufnahme von Fremdkapital kann der Gewinn und gleichzeitig auch die Eigenkapitalrentabilität gesteigert werden, solange der Fremdkapitalzinssatz noch niedriger ist als die durchschnittliche Verzinsung des gesamten eingesetzten Kapitals. Die Hebelwirkung ist umso stärker, je höher der Verschuldungsgrad ist.
|
|
Leveraged Buy-Out
|
Großteils mit Fremdkapital finanzierter Unternehmenskauf.
|
|
Liquidation preference
|
Eine Regelung bei einer Venture-Capital-Finanzierung, die es der VC-Gesellschaft ermöglicht, beim Exit das gezahlte Agio zurückzuerhalten, bevor der verbleibende Gewinn gleichmäßig auf die Gesellschafter verteilt wird. Das Agio wird in diesem Fall wie ein Darlehen behandelt.
|
|
Lock-up Period
|
Eine Zeitperiode nach einem Börsengang, während der es den Altgesellschaftern nicht oder nur sehr begrenzt erlaubt ist, ihre in Aktien gewandelten Anteile zu verkaufen.
|
|
LOI (Letter of Intent)
|
Die Absichtserklärung einer VC-Gesellschaft, sich an einem Unternehmen zu beteiligen.
|
 |
|
Marktpotenzial
|
Mögliches, erreichbares Absatzvolumen.
|
|
Mezzanine-Finanzierung
|
Finanzierungsrunde im mittleren Entwicklungsstadium eines neuen Unternehmens - meistens die letzte Runde vor dem Börsengang (und somit vor der Bridge-Finanzierung). Wird auch Third Stage-Finanzierung genannt.
|
|
MBI
|
Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management (Management-Buy-in).
|
|
MBO
|
Übernahme eines Unternehmens durch das aktuell vorhandene Management (Management-Buy-out).
|
|
Milestones
|
Herausragende Punkte in der Unternehmensentwicklung, bei deren Erreichen über weitere Schritte, wie z.B. eine neuerliche Kapitalzufuhr entschieden wird.
|
 |
|
NASDAQ
|
National Association of Securities Dealers Automated Quotation. Die amerikanische High-Tech-Börse bietet eín ausgezeichnetes Emissionsfeld für junge, wachstumsstarke Unternehmen. Sie ist bezüglich der Anzahl der notierten Unternehmen und der gehandelten Aktien die größte ur-amerikanische Börse.
|
|
NEMAX All Share
|
Aktienindex für die Performance aller am Neuen Markt notierten Aktiengesellschaften.
|
|
Neuer Markt
|
Ein Marktsegment an den deutschen Börsen für Technologie und Wachstumswerte mit strengen Zulassungsvoraussetzungen, wie z.B. der Erstellung eines Emissionsprospektes oder der Rechnungslegung nach IAS oder US-GAAP.
|
|
Noveau Marché
|
Französische Wachstumsbörse, entstanden 1996. Assoziiert mit der Europa-NM Börsenvereinigung.
|
 |
|
OEM
|
Original Equipment Manufacturer
|
 |
|
Pay Back
|
Investierter Betrag plus CAPITAL GAIN, realisiert beim EXIT.
|
|
Platzierungsvolumen
|
Das vom Konsortialmitglied bei seinen Investoren während einer Neuemission beziehungsweise Kapitalerhöhung untergebrachte Wertpapiervolumen, ausgedrückt in Euro.
|
|
Portfolio
|
Die Menge aller Unternehmensbeteiligungen, die eine Venture-Capital-Gesellschaft hält. Ziel der Portfoliomischung ist eine Streuung des Risikos auf verschiedene Branchen und mehrere Finanzierungsphasen.
|
|
Portfoliounternehmen
|
Eines der Unternehmen, an denen sich eine VC-Gesellschaft beteiligt hat.
|
|
Post money valuation
|
Wert eines Unternehmens nach einer Finanzierungsrunde.
|
|
Pre money valuation
|
Wert eines Unternehmens vor einer Finanzierungsrunde.
|
|
Private Equity
|
Eigenkapital, das Unternehmen zur Entwicklung neuer Produkte oder Technologien, zur Stärkung der Kapitaldecke oder für Akquisitionen zur Verfügung gestellt wird. Es werden damit alle Finanzierungen vor dem Börsengang, speziell MBOs und MBIs bezeichnet.
|
 |
|
R&D
|
Research & Development, die englische Standardabkürzung für eine der Hauptkompetenzen eines High-Tech-Unternehmens.
|
|
Rechnungsabgrenzungsposten
|
Zahlungen im Berichtszeitraum, deren Ergebnisauswirkung einen Zeitraum ausserhalb des Bilanzstichtages betreffen.
|
|
Risikokapital
|
Neben dem Begriff Wagniskapital, eine der gängigen Übersetzungen für Venture Capital, d.h. das Kapital, welches einem Unternehmen im Zuge der Beteiligung in einer jungen Entwicklungsphase zur Verfügung gestellt wird.
|
|
ROI
|
Return on Investment bzw. Kapitalrendite: Verhältnis von Gewinn zum gesamten investierten Kapital.
|
 |
|
Secondary Purchase
|
Exitvariante. Eine VC-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Unternehmen an eine andere VC-Gesellschaft bzw. an einen interessierten Partner.
|
|
Second Round
|
Zweite Finanzierungsrunde bei einer Venture-Capital-Beteiligung.
|
|
Seed
|
Die Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.
|
|
SMAX
|
Small-Cap-Exchange wurde im April 1999 von der Deutschen Börse AG, Frankfurt a. M., als ein neues Qualitätssegment eingefügt. Teilnehmer sind kleine und mittelständische Aktiengesellschaften aus traditionellen Branchen.
|
|
Soft money
|
Kapital ohne Renditezwang (von öffentlichen Stellen, Stiftungen etc.).
|
|
Spin-Off
|
Ausgliederung und Verselbständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einer Unternehmung/einem Konzern.
|
|
Spinout
|
Die Gründung eines Unternehmens aus einer Hochschule oder Forschungseinrichtung heraus.
|
|
Spread
|
Marge, Spanne.
|
|
Start-up
|
Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.
|
|
Start-up-Finanzierung
|
Gründungsphase eines Unternehmens, in der die Produkt- bzw. Dienstleistungsentwicklung sowie die ersten Vermarktungsschritte finanziert werden.
|
|
Stille Beteiligung
|
Bei einer stillen Beteiligung investiert ein Investor Kapital für eine bestimmte Laufzeit, ohne selbst direkter Gesellschafter zu werden. Diese Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht ins Handelsregister eingetragen.
|
|
Syndizierungen
|
Gemeinsames Investment mehrerer Venture-Capital-Gesellschaften, um das Risiko zu teilen.
|
|
Szenarien
|
Planungstechnik, um Chancen und Risiken einer strategischen Entscheidung realistischer abschätzen zu können. Es werden üblicherweise drei Modelle dargestellt, darunter die beiden Extreme "Best Case" und "Worst Case" und ein Modell, mit dessen Eintritt man am ehesten rechnet. Ein "Best Case"/Szenarium zeigt auf, wie die Entwicklung bei idealen Umständen vor sich gehen würde, welche Schritte notwendig würden und wie hoch die Rendite in diesem Fall wäre. Wenn auch die Wirklichkeit meist durch keines dieser Szenarien erfaßt wird, ist diese Technik doch ein probates Mittel, um dem Umfang von Chancen und Risiken besser gerecht zu werden.
|
 |
|
Track Record
|
Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte eines Unternehmens oder einer Beteiligungsgesellschaft.
|
|
Turn around
|
Sanierung/Finanzierung von Unternehmen nach der Überwindung vorher bestehender Probleme.
|
|
Termsheet
|
Beteiligungsangebot einer Venture-Capital-Gesellschaft, wenn die bisher geprüften Ergebnisse auch einer genaueren Untersuchung standhalten und sich keine wesentlichen anderen Faktoren ergeben. Je nach Firmenpraxis enthält der Vorvertrag Angaben zu Firmenwert, Beteiligungssumme und -quote oder noch detailliertere Regelungen.
|
|
Trade Sale
|
Siehe Exitkanäle.
|
 |
|
Umlaufvermögen
|
Vermögensgegenstände, die dazu bestimmt sind, kurzfristig dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
|
|
Underwriting
|
Die Verpflichtung der Mitglieder eines Emissionskonsortiums, einen vorher bestimmten Teil der zu platzierenden Aktien garantiert abzunehmen, unabhängig davon, ob es der Emissionsbank gelingt, die Aktien auch beim Publikum unterzubringen. Für diese Garantieverpflichtung erhalten die Konsortialmitglieder eine zusätzliche Provision-underwriting fee.
|
|
Unique Selling Proposition
|
Einzigartiges Nutzenangebot. Eine Geschäftsidee sollte eine Unique Selling Proposition aufweisen, also dem Kunden eine einzigartige Lösung anbieten, um marktfähig zu sein.
|
|
Überzeichnung
|
Wenn die Nachfrage nach den Aktien höher ist als das ausgegebene Aktienvolumen, sind die Aktien überzeichnet. Eine hundertfache Überzeichnung bedeutet, dass die Nachfrage hundertmal größer ist als das verfügbare Aktienkontingent.
|
 |
|
Venture Capital
|
Eigenkapital von Investoren für die Finanzierung wachstumsstarker Unternehmen. Auch Wagnis- oder Risikokapital genannt. Der Begriff wird in den USA nur als Bezeichnung für die Finanzierung von schnell wachsenden Unternehmen in der Frühphase verwendet, in Europa dagegen als Sammelbegriff für alle Finanzierungsarten.
|
|
Venture-Capital-Beteiligung
|
Eine VC-Gesellschaft beteiligt sich mit ihrem Kapital gegen Gesellschafteranteile an einem Unternehmen. In der Regel sind es Minderheitsbeteiligungen von bis zu 49 Prozent. Zielsetzung ist, die Anteile nach einigen Jahren gewinnbringend zu verkaufen - denn nur dann hat sich das Investment gerechnet.
|
|
Venture-Capital-Fonds
|
Fonds, aus dem das Kapital für die Investments bereitgestellt wird. Investoren solcher Fonds sind sowohl institutionelle Anleger (Kreditinstitute, Versicherungen, Staat, Pensionsfonds) als auch Privatpersonen.
|
|
Verwässerung
|
Wenn eine Gesellschaft zusätzliche Anteile vergibt, verlieren die Anteile der Altgesellschafter an Wert, sie werden verwässert.
|
|
Vorvertrag
|
Siehe Termsheet.
|
|
Vulture Capital
|
Ironische Bezeichnung für unseriöse Beteiligungsunternehmen, deren Ziel das schnelle Geld ist (Geierkapital).
|
 |
|
Window on technology
|
Bevorzugtes Interesse eines Corporate Venture Funds eines Industriekonzerns, sich über Venture Capital-Beteiligungen Zugang zu neuen Technologien zu verschaffen.
|
 |
|
Zeichnungsfrist
|
Festgelegte Zeitdauer, innerhalb der Aktien vor dem offiziellen Börsengang gekauft (gezeichnet) werden können.
|